Bachelor nachholen

  1. Voraussetzungen und Ablauf (Zeitraum, Aufwand, Prüfungen)
  2. Institutionen und Kosten (Alle Möglichkeiten)
  3. Kostenloses Infomaterial (Infopaket bestellen)

Wer den Wunsch hat sich weiterzubilden und sich nicht mit weniger zufrieden zu geben, der hat immer die Möglichkeit dies zu tun: Mit einem Bachelor-Abschluss erhöhen sich nicht nur die Chancen auf dem Arbeitsmarkt einen Job mit besseren Voraussetzungen zu finden, sondern auch das Gefühl neue Perspektiven zu erhalten steigt mit der Entscheidung seinen akademischen Horizont zu erweitern.
Motivationsbild

Bessere Bezahlung, qualifiziertere Arbeitsstellen und die Möglichkeiten weiter zu kommen; all das kann mit einem Bachelor erreicht werden. Viele Menschen mit einer abgeschlossenen Ausbildung und langjähriger Berufserfahrung fühlen sich wohl in ihren Jobs, doch würden sie gerne mehr tun und die Chance erhalten sich weiterzubilden. Andere wiederum sind mit ihren Arbeitsstellen gar nicht zufrieden und merken, dass sie mit einem abgeschlossenen Studium mehr erreichen könnten, andererseits aber das Nachholen einer weiteren Ausbildung für unmöglich halten. Dabei gibt es viele Wege auch neben dem Beruf zu studieren.

Voraussetzungen und Ablauf

Eine der zentralen Vorraussetzungen für den Eintritt ins Bachelor-Studium ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder das Fachabitur, wobei man mit letzterem in vielen Fällen nur an Fachhochschulen studieren kann. Aber auch ohne diese Schulabschlüsse ist es möglich ein Bachelor-Studium nachzuholen. Vorraussetzung dafür wiederum ist eine mehrjährige Berufserfahrung, die in den meisten Fällen einer abgeschlossenen Ausbildung folgt.

Ein Bachelorstudiengang setzt in der Regel eine Regelstudienzeit von 6 Semestern (3 Jahre) voraus, in denen Modulabschlüsse in Form von Klausuren, Hausarbeiten, Portfolios, Projektarbeiten und mündlichen Prüfungen erbracht werden müssen. Jede Vorlesung und jedes Seminar wird mit einer bestimmten Anzahl an sogenannten ECTS (Leistungspunkte) abgeschlossen, die wiederum festgelegte Arbeitszeiten entsprechen.

Mit 150 Leistungspunkten kann zum Schluss mit dem Schreiben der Bachelorarbeit begonnen werden, die eine Bearbeitung eines studienbezogenen Themas enthalten soll und von Hochschule zu Hochschule in unterschiedlichem Ausmaß erfolgen kann. Auch das Bestehen einer mündlichen Abschlussprüfung oder ein Kolloquium sind zu erbringen.

Institutionen und Kosten

Grundsätzlich ist das Studieren ohne Abitur durchaus möglich, doch vereinfacht der Schulabschluss den Eintritt in die akademische Laufbahn. Jedes Bundesland und auch jede Hochschule verfährt dabei nach eigenen Regeln (nur in Bayern gibt es einige Ausnahmen, die man beachten sollte). Es kommt immer auf die einzelnen Hochschulen an, da jede individuell für seine Zulassungsbeschränkungen verantwortlich ist. In manchen Fällen kann es sein, dass Hochschulzugangsprüfungen angetreten oder Probestudien sowie Nachweise über eine Fortbildungsprüfung nach der Ausbildung vorgelegt werden müssen.

Francis BaconWissen ist Macht.
Francis Bacon (1561-1626), engl. Philosoph

Doch man muss nicht immer die Schulbank drücken: Da viele keine Zeit haben neben Familie und Beruf zu absolvieren, bieten viele Hochschulen und Institutionen auch ein Fernstudium an, das als Teilzeitstudium gilt, jedoch mit einem Präsenzstudium gleichgesetzt werden kann. Angehende Absolventen in dieser Studienform müssen zwar an allen Prüfungen teilnehmen und Seminararbeiten ableisten, jedoch nicht immer am Campus präsent sein. Des Weiteren kann man sich im Fall eines Teilzeitstudiums auch etwas mehr Zeit nehmen das Studium zu absolvieren. Und vor allem in der heutigen Zeit kann ein Fernstudium problemlos durchgeführt werden, lediglich das Internet ist hier von Nöten, da die Hochschulen und Weiterbildungsstätte onlinekonforme Seminare und Skripte bereitstellen, die dann von zu Hause abgerufen und abgearbeitet werden können.

Seit dem Wintersemester 2014/15 hat auch das letzte Bundesland, nämlich Niedersachen, die Studiengebühren in Höhe von 500 Euro abgeschafft. Somit müssen Studienanfänger nur noch den von Land zu Land unterschiedliche Semesterbeiträge entrichten, die zwischen 200 und 350 Euro pro Semester betragen können. Private Institutionen können dabei von diesen Standardpreisen abweichen, am besten ihr informiert euch bei jeder genau darüber wie viel ihr für das Studium insgesamt ausgeben müsst.

Wer neben dem Beruf studieren möchte, dem bieten sich viele Möglichkeiten einen Abschluss zu erreichen. Vor allem große Institutionen wie „ils“ oder die „Euro-FH“ sind auf Menschen spezialisiert, die es sich zum Ziel gemacht haben einen weiterführenden Abschluss zu absolvieren.

Kostenloses Infomaterial

Konkrete Informationen zum Bachelor können bei den jeweiligen Fernschulen bestellt werden. Das Zusenden des Infopakets mit dem genauen Ablauf und Kosten ist kostenlos. Es fallen erst Gebühren an, wenn man sich dann offiziell einschreibt.

Auch der Master kann von zu Hause aus nachgeholt waren. Weitere Infos zum Master in diesem Artikel.